Neu in unserer Region: Der Hohenfelder-Hof


Outdoor Schweine fühlen sich wohl

Gutes braucht Zeit. Nach diesem Motto lebt und bewirtschaftet Thies Mohr aus Hohenfelde einen Teil seines Hofes. Gut 50 Schweine leben großzügig unter freiem Himmel und haben ein längeres und artgerechtes Leben vor sich.

Der 45-jährige Landwirt, der im Juli 2019 seinen Hofladen eröffnete, gerät beim Anblick seiner „Draußen-Jungs“ ins Schwärmen.

„Es macht schon sehr viel Spaß zu sehen, wie die Schweine draußen ihr Leben genießen“, so Mohr, der zusammen mit seinem Team sowohl Schweine im Stall als auch „outdoor“ hält.

„Am liebsten würde ich alle Schweine draußen halten“, so der junge Landwirt, der anmerkt, dass der Gewinn aus dem Verkauf der Freilandschweine derzeit noch nicht reicht um die Kosten zu decken, aber die Nachfrage nach regionalen und artgerecht erzeugten Lebensmitteln wird immer größer. Diese Erfahrung machte Mohr bereits während der Eröffnung des Hofladens Anfang Juli. Viele Gäste kamen und informierten sich über das schmackhafte und gesunde Angebot.



Großes Hof-Grillfest


Am 14. September haben Interessierten und Bewusst-Essern erneut die Möglichkeit, sich beim Hof Grillfest ein Bild vom Leben auf dem Hohenfelder Hof zu machen und den unbeschreiblichen Geschmack der Produkte zu kosten. In der Zeit von 9 bis 17 Uhr gibt es Essen & Trinken und auch Bespaßung für Kinder ist vorgesehen. Führungen zu den Schweinen werden ebenfalls angeboten. Der Hofladen hat geöffnet und bietet neben Wurst- und Fleischspezialitäten vom Freilandschwein auch Tomaten, Gurken und Radieschen aus dem eigenen Gewächshaus, verschieden Kräuter und weitere Leckereien an.


Was macht das Fleisch so

einzigartig?


Wer einmal vom leckeren Katenschinken gekostet hat, schmeckt den Unterschied sofort. Mild und unbeschreiblich zart ist der Schinken aus eigener Herstellung. Das Gefühl, dass der Schinken „immer mehr im Mund wird“, gibt es hier nicht. Das hochwertige Fett ist reich an Omega-3-Fettsäuren und butterweich.

Der Ursprung des Geschmacks beginnt direkt auf dem Hof. Die Draußenschweine sind ständig in Bewegung, laufen viel und können sich suhlen und wälzen. Sie bekommen Gerstenschrot, Eicheln und Brot zu fressen. Die Tiere sind robuster und wachsen viel langsamer als ihre Artgenossen in den Ställen. Dadurch wird das Fleisch fester und es behält in der Pfanne seine Form.

Die Schlachtung der Schweine findet ausschließlich in kleinen, regionalen Schlachtereien statt. Durch kurze Transportwege wird der Stress für die Tiere minimiert.Nach der Schlachtung beginnt die Veredelung des Fleisches und die braucht eins: viel Zeit! Bis zu 12 Monate gehen ins Land, bis beispielsweise der Katenschinken verkaufsfähig ist. Das Salzen, Wässern, Räuchern und Abhängen will gelernt sein. Thies Mohr und sein Team verstehen dieses Handwerk exzellent. Überzeugen Sie sich selbst und besuchen Sie den Hohenfelder Hof am 14.09. oder zu den Öffnungszeiten freitags von 13 bis 17 Uhr und samstags von 9 bis 13 Uhr.


Selbstbedienungs-Automat


In naher Zukunft werden die Betreiber des Hohenfelder Hofes einen Selbstbedienungs-Automaten in der Oberreihe 14 aufstellen. Dieser wird mit Hof-Köstlichkeiten befüllt und 24 Stunden an sieben Tagen in der Woche zu erreichen sein. Die Bezahlung erfolgt in bar oder per EC-Karte. (tp)