Freundschaft für einen Augenblick


Seit der Corona-Krise liegt ein wenig Ruhe über den Städten, was den Tieren gerade gut zu passen scheint. So kann der Nestbau ohne Stress und Hektik vollzogen werden. Doch was passiert wenn ein Menschenkind den Bau des Nestes zu verzögern droht? Ganz einfach: Man gibt ihm durch Blickkontakt zu verstehen, was man will.

So hat es der Storch mit Jonah aus Elmshorn gemacht. Er schaute das Kind an und der Bube verstand den Vogel. Er hob einige trockene Äste vom Boden und reichte diese dem Storch. Der nahm diese dankend an und flog zurück zum Bau. Das Prozedere wiederholte sich einige Male und Mensch und Tier kamen sich so auf unter zwei Meter näher.

Nach dem spannenden Treffen hatten beide Lebewesen viel zu erzählen. Jonah freute sich riesig und erzählte seinen Großeltern von der Freundschaft, die einen tollen Augenblick lang dauern sollte. Und der Storch? Man munkelt, er soll zu seiner Storchenfrau gesagt haben, dass die Babys, die sie den Menschen bringen, mit zunehmenden Alter ganz lieb und hilfsbereit sind.

Anmerkung der Redaktion: Wir baten in der letzen Ausgabe um Zusendung toller Fotos und positiver Nachrichten. Diese hier hat es uns ganz besonders angetan. Lieben Dank.